PETTERSSON UND FINDUS Findus zieht um

Deutschland 2018 / 82 Minuten

Regie : Ali Samadi Ahadi

Darsteller : Stefan Kurt, Max Herbrechter, Marianne Sägebrecht, Roxana Samadi (Stimme von Findus)

 

Findus hüpft Tag und Nacht auf seiner neuen Matratze herum, der genervte Pettersson aber möchte seine Ruhe haben. Die Lösung: ein eigenes Spiel- und Hüpf-Haus für Findus, das Pettersson ihm gleich nebenan baut. Der Kater aber findet solchen Gefallen daran, selbständig zu sein und alleine zu wohnen, dass er nicht nur zum Spielen, sondern gleich ganz und gar ins Häuschen umzieht. So hat Pettersson sich das allerdings nicht vorgestellt! Muss er sein Leben jetzt etwa ohne seinen kleinen fröhlichen Gefährten führen? Findus muss sich etwas einfallen lassen, um den alten Pettersson wieder aufzumuntern. Und als dann eines Nachts ein Fuchs unheilvoll um Findus‘ neue Wohnung streift, fängt auch der Kater an, die Sache noch einmal zu überdenken...

 

Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BM für Bildung :empfehlenswert als Familienfilm ab 4 Jahren

 

Nach „Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“ (2014) und „Das schönste Weihnachten überhaupt“ (2016) kommt nun der dritte Realfilm (mit animierten Elementen) ins Kino. Gemeinsam mit Findus können Kinder den Beginn der Abnabelung von den (Zieh-)Eltern ebenso miterleben wie einige der Ängste, die damit verbunden sind (z. B. Verlustängste). Auch Themen wie das Mitbestimmen-Wollen werden Kinder kennen. Dies alles wird mit viel Liebe zum Detail erzählt, beginnend mit den toll gemachten Credits gleich zu Beginn des Films. Die episodische Erzählweise und die bilderbuchhafte Szenerie, die den Büchern von Sven Nordqvist recht genau entspricht, kommen jüngeren Kindern entgegen. Die Kameraperspektiven vermitteln sehr gut die Größenverhältnisse, z. B. wird Pettersson immer aus der Froschperspektive aufgenommen, wenn er aus dem Blickwinkel des Katers gezeigt werden soll. Running Gags wie etwa die Mucklas, die gern ungehindert Musik machen würden und dafür immer wieder neue Orte finden müssen, sind bestimmt nicht nur für Kinder witzig.