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4360 Grein
Telefon und Fax : 07268 404
e-mail : stadtkino-grein@gmx.at




aktuelle Filme im Stadtkino Grein mit Audiodeskription bzw. Untertiteln :

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER

WIR SIND DIE NEUEN


Stadtkino Grein Programm 29.08. - 04.09. pdf

Stadtkino Grein Programm 05.09. - 11.09. pdf

 

 

NOEMA
von Christiana Perschon

Mittwoch / 10. September / 19:30

 

 

PROGRAMM : MITTWOCH 03.09. - DONNERSTAG 11.09.

Mittwoch
03.09.
16:30

ANTBOY - Der Biss der Ameise
deutschsprachige Fassung
Dänemark 2013 / 77 Minuten
Regie: Ask Hasselbach
DarstellerInnen : Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf

Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Positivkennzeichnung des BMUKK : empfehlenswert als Kinderfantasiefilm ab 8 Jahren



Mittwoch
03.09.
18:30

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
deutschsprachige Fassung
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby



Mittwoch
03.09.
20:15

FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE
China Hongkong 2014 / 106 Minuten
DarstellerInnen : Liao Fan, Gwei Lun Mei, Wang Xuebing
Regie : Diao Yinan

Goldener Bär bei der Berlinale 2014



Donnerstag
04.09.
SPIELFREI
Freitag
05.09.
18:15

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
deutschsprachige Fassung
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby



Freitag
05.09.
20:15

WIR SIND DIE NEUEN
Deutschland 2014 / 92 Minuten
DarstellerInnen : Heiner Lauterbach, Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn
Regie : Ralf Westhoff



Samstag
06.09.
16:15

DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT / 3D
USA 2014 / 103 Minuten
Regie : Dean DeBlois
Alterskennzeichnung : frei ab 8 Jahren
Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK : „annehmbar ab 10 Jahren als Fantasy-Animation“



Samstag
06.09.
18:15
MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
deutschsprachige Fassung
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby
Samstag
06.09.
20:15
WIR SIND DIE NEUEN
Deutschland 2014 / 92 Minuten
DarstellerInnen : Heiner Lauterbach, Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn
Regie : Ralf Westhoff
Sonntag
07.09.
14:45

ANTBOY - Der Biss der Ameise
deutschsprachige Fassung
Dänemark 2013 / 77 Minuten
Regie: Ask Hasselbach
DarstellerInnen : Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf

Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Positivkennzeichnung des BMUKK : empfehlenswert als Kinderfantasiefilm ab 8 Jahren

Sonntag
07.09.
16:15

DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT / 3D
USA 2014 / 103 Minuten
Regie : Dean DeBlois
Alterskennzeichnung : frei ab 8 Jahren
Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK : „annehmbar ab 10 Jahren als Fantasy-Animation“



Sonntag
07.09.
18:15
MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
deutschsprachige Fassung
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby
Sonntag
07.09.
20:15

FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE
China Hongkong 2014 / 106 Minuten
DarstellerInnen : Liao Fan, Gwei Lun Mei, Wang Xuebing
Regie : Diao Yinan

Goldener Bär bei der Berlinale 2014

Montag
08.09.
18:30

DOUBLE HAPPINESS
Österreich 2014 / 74 Minuten
Dokumentarfilm
Regie : Ella Raidel



Montag
08.09.
20:00
MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
deutschsprachige Fassung
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby
Dienstag
09.09.
18:30
WIR SIND DIE NEUEN
Deutschland 2014 / 92 Minuten
DarstellerInnen : Heiner Lauterbach, Gisela Schneeberger, Michael Wittenborn
Regie : Ralf Westhoff
Dienstag
09.09.
20:15

DIE KARTE MEINER TRÄUME / 3D (!!!)
deutschsprachige Fassung
Frankreich Kanada 2013 / 105 Minuten
Regie : Jean-Pierre Jeunet
DarstellerInnen : Kyle Catlett, Helena Bonham-Carter, Judy Davis



Mittwoch
10.09.
18:15
DOUBLE HAPPINESS
Österreich 2014 / 74 Minuten
Dokumentarfilm
Regie : Ella Raidel
Mittwoch
10.09.
19:30

NOEMA
Österreich 2014 / 29 Minuten
Regie : Christiana Perschon

in Anwesenheit von Tatjana Gamerith und Regisseurin Christiana Perschon



Donnerstag
11.09.
SPIELFREI

 

 

NOEMA
Österreich 2014 / 29 Minuten
Regie : Christiana Perschon

Vorfilme :
Im Blau (10 min)
Tasten mit dem Blick (2 min 35 sek)

Tatjana ist eine 93-Jährige Malerin, die ihr Augenlicht verliert. Sie versucht mühsam, sich einer verändernden Landschaft anzupassen, die jeden Tag zu einer größeren Herausforderung wird. Obgleich ihre Welt immer tiefer im Schatten versinkt, sucht sie in ihr nach den verschiedenen, noch übrigen Farbschichten. Gesten, die behutsam durch ihre Haarspitzen beobachtet werden, überschneiden sich mit Gedanken über den Sinn der Zeit und einer traumartigen Realität. Ergreifende Bilder entstehen aus den Anordnungen der Malerin, die sich mehr denn je auf ihre Erfahrung und Vorstellungskraft verlassen muss und die vom Sehen unabhängige Sinneswahrnehmungen auslotet. Parallel zu ihrer Beobachtung, wie die Augen Tatjanas die Welt neu formen, die sie ihr ganzes Leben lang kannte, lässt Christiana Perschon ihren Film entstehen. Dadurch werden die Frauen, die beide an ihren eigenen schöpferischen Projekten arbeiten, fast zu Partnerinnen. Die Welt wird wieder zu einem unbekannten Territorium, wo Hände und Augen primäre Instrumente dafür sind, den Erfahrungsprozess erneut in Gang zu bringen. Aber diesmal stehen Licht und Schatten nicht im Widerstreit: sie betrachten einander in stillem Erstaunen. (Giona A. Nazzaro, Visions du Réel)

Website NOEMA

 

 

DOUBLE HAPPINESS
Österreich 2014 / 74 Minuten
Dokumentarfilm
Regie : Ella Raidel

Unter Double Happiness versteht man im chinesischen Raum jenes Glück, das sich automatisch verdoppelt, wenn zwei Menschen beschließen, für immer miteinander zu leben. Ella Raidel hat dieses schöne, optimistische Bild als Titel für ihren ersten langen Dokumentarfilm gewählt. Doch vielleicht sollte man gar nicht von einem Dokumentarfilm sprechen, schon gar nicht von der handelsüblichen Globalisierungs-Doku, denn es handelt sich vielmehr um einen sehr klugen, pointierten und vor allem mit viel Einfühlungsvermögen und Gespür gestalteten filmischen Essay. Ausgehend von der viel publizierten, aber eher banalen Tatsache, dass „die Chinesen“ in der Nähe der Freien Wirtschaftszone Shenzhen die oberösterreichische Touristenattraktion Hallstatt, oder zumindest Teile davon, quasi maßstabgetreu nachgebaut haben, wirft Raidel einen sehr präzisen Blick auf das heutige China, völlig unbeeindruckt von den beiden Gegenpolen des aktuellen westlichen China-Bildes, das zwischen atemloser Bewunderung für das „Wirtschaftswunderland“ und platter Kritik an den „politischen Verhältnissen“ wenig Spielraum lässt. Dank eigener kluger Beobachtungen und mit Hilfe hervorragend ausgewählter GesprächspartnerInnen, vornehmlich aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung, entsteht das Panorama eines Landes an einem heiklen Punkt seiner politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Wie jeder gute Film wirft auch dieser mehr wichtige Fragen auf, als er beantwortet – wie die nach dem Verhältnis von Tradition, Moderne und Zukunft, zwischen realen Gegebenheiten und spätkapitalistischen Träumen, zwischen notwendigem Fortschritt und der Bewahrung einer intakten Umwelt. Double Happiness würde wohl auch darin bestehen, diese zum Teil recht heftig klaffenden Gegensätze miteinander zu „vermählen“. (Andreas Ungerböck)

Website Ella Raidel

Website DOUBLE HAPPINESS

 

 

WIR SIND DIE NEUEN
Deutschland 2014 / 91 Minuten
Regie : Ralf Westhoff
DarstellerInnen : Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn


Wer sagt eigentlich, dass man mit 60 alt ist? Anne, Eddi und Johannes bestimmt nicht. Sie sind um die sechzig, können sich wenig leisten und gründen deshalb ihre alte Studenten-WG einfach neu. Alles soll so sein wie früher: Bis spätnachts um den Küchentisch herumsitzen und Wein trinken, über Gott und die Welt philosophieren und dabei die ehemaligen Hits hören. Doch die neue Wohngemeinschaft hat die Rechnung nicht mit der Hausgemeinschaft gemacht. Denn über den drei Studenten von damals wohnen drei Studenten von heute. Und die verstehen überhaupt keinen Spaß. Sie büffeln für ihr Examen und können alles gebrauchen – bloß keine lustigen und lauten 60-Jährigen, die sich nicht an die Regeln halten. Es dauert nicht lange, bis sich die beiden Generationen höllisch in die Haare kriegen. Aber was genau läuft hier falsch? Haben die Alten die Zeichen der Zeit nicht kapiert? Oder sehen die Jungen einfach nur alt aus?

Website und Trailer

 

 

FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE
China Hongkong 2014 / 106 Minuten
DarstellerInnen : Liao Fan, Gwei Lun Mei, Wang Xuebing
Regie : Diao Yinan

Goldener Bär bei der Berlinale 2014

 

"FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE ist so packend und stilsicher inszeniert, dass der Film nicht nur zurecht im Wettbewerb der Berlinale landete, sondern auch den Goldenen Bären 2014 gewann." (Der Tagesspiegel)


Der dritte Film des chinesischen Regisseurs Diao Yinan spielt mit Genremustern des Film noir und zeichnet gleichzeitig ein vielschichtiges Porträt des heutigen China abseits der großen Metropolen als Gegenentwurf zum viel propagierten Fortschrittsidyll.


Als im Jahr 1999 im Norden Chinas auf mehreren Kohlehalden menschliche Leichenteile gefunden werden, sind die Verdächtigen schnell ausgemacht. Doch bei ihrer Festnahme kommt es zu einer Schießerei, bei der die vermeintlichen Täter und auch zwei Polizisten ums Leben kommen. Der leitende Kommissar Zhang Zili wird schwer verletzt. Fünf Jahre später hat er den Polizeidienst quittiert und ist dem Alkohol verfallen. Als ein ehemaliger Kollege ihm von einem Fall erzählt, der erstaunliche Parallelen zu den damaligen Morden aufweist, ermittelt Zhang auf eigene Faust. Die Spur führt ihn zu der mysteriösen Wu Zhizhen, die mit allen bisherigen Opfern in Verbindung stand. Zhang taucht immer obsessiver in den Fall ein und verliebt sich schließlich in die schweigsame Schöne.


"FEUERWERK AM HELLLICHTEN TAGE ist ein gewaltiges Biest von einem Film. Er paart Elemente des Thriller, des Film noir und bisweilen gar des Giallo (diese Farbdramaturgie und Lichtsetzung!) mit bissigem Humor und fein platzierten Gewaltausbrüchen, verweist nebenbei auf soziale Missstände, bringt einen versoffenen Ermittler und eine femme fatale zusammen, ist schmutzig, böse, mal unvermittelt brutal, dann wieder fast zärtlich und vor allem mit einem exzellenten Auge für Bilder, Atmosphären und Lichtstimmungen gesegnet. Ein Film, bei dem keine Sekunde der Langeweile herrscht." (kino-zeit.de)


"Dies ist eine stilisierte Welt der gefährlichen Großstadtnächte, in denen man vor geheimnisvollen femme fatales und bizarren Mördern auf der Hut sein muss. Dabei glänzt Liao Fan in der Rolle des versoffenen Ex-Polizisten Zhang Zili. Doch im Gegensatz zu seinen westlichen Vorbildern ist der Film trotz aller visuellen Stilisierung zugleich viel geerdeter und atmet die besondere Atmosphäre der gezeigten nordchinesischen Kleinstadt. Hierzu passt eine ausgeprägte Lässigkeit, die sich exemplarisch in einer wunderschönen Abschiedssequenz offenbart." (spielfilm.de)


"Spannend und düster - der Berlinale-Gewinner 2014 ist ein Arthouse-Thriller der Extraklasse mit allem, was dazugehört: ein desillusionierter Held, eine mysteriöse Schöne, viele Verdächtige und eine verzwickte Handlung." (Programmkino.de)

Website und Trailer

 

 

DIE KARTE MEINER TRÄUME
Frankreich Kanada 2013 / 105 Minuten
Regie : Jean-Pierre Jeunet
DarstellerInnen : Kyle Catlett, Helena Bonham-Carter, Judy Davis

Der Regisseur von „Die fabelhafte Welt der Amelie“ hat ein neues Wunderwerk geschaffen. Sein abenteuerliches Roadmovie erzählt von einem außergewöhnlichen Buben und seiner Reise durch die USA.

T.S. Spivet lebt mit seinen Eltern und seiner pubertierenden Schwester auf einer Farm in Montana. Niemand erahnt das wissenschaftliche Genie, mit dem T.S. gesegnet ist. Als ihm eines Tages das renommierte Smithsonian Institut in Washington einen großen Preis verleiht, steht für T.S. fest: Er muss nach Washington reisen und den Preis persönlich entgegen nehmen! T.S. hinterlässt seiner Familie eine kurze Notiz und macht sich alleine auf den Weg quer durch Amerika. Und so beginnt eine spannende Reise mit abenteuerlichen Zug-Trips, verschrobenen Bösewichten aber auch vielen hilfsbereiten und freundlichen Weggefährten. Dabei ahnt beim Institut niemadn, dass der Preisträger erst 10 Jahre alt ist! (cinema paradiso)

Filmkritik DER SPIEGEL

 

 

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER
Frankreich 2014 / 97 Minuten
Regie : Philippe de Chauveron
DarstellerInnen : Christian Clavier, Chantal Lauby

Monsieur Claude und seine Frau Marie führen ein zufriedenes Leben in der französischen Provinz. Ihre konservative Lebensweise wird auf eine harte Probe gestellt, als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslimen, einem Juden und einem Chinesen verheiraten. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden.

"Chapeau! Philippe de Chauveron hat aus der Geschichte um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden - eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung im eigenen Wohnzimmer. Ein großartiger Film!" (Programmkino.de)

"Diese wunderbare Komödie hat den Rassismus und die Vorurteile der französischen Bourgeoisie zum Gegenstand. Der richtige Film nach der Europawahl." (Bayrischer Rundfunk)

Website und Trailer

 

 

20 FEET FROM STARDOM
Dokumentation / englischsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln
USA 2013 / 91 Minuten
Regie : Morgan Neville

OSCAR 2014 : BESTER DOKUMENTARFILM

"I help make things sound great, take very little credit, and go home." So lakonisch beschreibt David Lasley seinen Job als Background-Sänger. Wie den meisten in Morgan Nevilles mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilm Porträtierten blieb Lasley eine Karriere als Solo-Künstler verwehrt. Auch die Stimmen von Darlene Love, Merry Clayton, Judith Hill, Claudia Lennear, Lisa Fischer oder Táta Vega kennt ein Millionenpublikum, ihre Namen jedoch tauchen oft nicht einmal in CD-Booklets oder auf einem Plattencover auf. 20 FEET FROM STARDOM stellt jene Stimmen in dem Mittelpunkt, die erst das gewisse Etwas in die Popmusik bringen und reflektiert gleichzeitig Höhen und Tiefen einer Karriere, die darin besteht, mit anderen perfekt zu harmonieren. Seltene Archivaufnahmen, Konzertmitschnitte (u. a. von den Talking Heads und den Rolling Stones) und Interviews mit den Künstlerinnen im Hintergrund und den Stars, die üblicherweise im Vordergrund stehen (Bruce Springsteen, Mick Jagger, Sting) verbinden sich zu einem herzerwärmenden Film über ein Leben wenige Meter vom Ruhm entfernt.

 

www.twentyfeetfromstardom.com

 

 

Es besteht jederzeit die Möglichkeit für Schulen oder Gruppen, geschlossene Sondervorstellungen
von aktuellen Filmen zu buchen.


Sollten Sie für Schulprojekte oder Themenschwerpunkte spezielle Filme benötigen, ist Ihnen das Stadtkino Grein gerne behilflich.

 

 

Jugend- und Familienfilme
 

 

DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT / in 2D und 3D
USA 2014 / 103 Minuten
Regie : Dean DeBlois

 

Alterskennzeichnung : frei ab 8 Jahren
Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK : „annehmbar ab 10 Jahren als Fantasy-Animation“

 

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Hicks, der Sohn des Wikingerhäuptlings Haudrauf, sein Heimatdorf mit den Drachen versöhnt, aber im Kampf gegen den gewaltigen Urdrachen sein Bein verloren hat. Die Bewohner des Dorfes Berk leben in friedlicher Eintracht mit den Drachen zusammen und ihr liebstes Hobby ist das Drachenrennen, bei dem natürlich Hicks und Astrid immer zu den Besten gehören. Haudrauf ist sehr stolz auf seinen Sohn und möchte ihn gerne als seinen Nachfolger als Dorfanführer sehen, doch Hicks zeigt wenig Interesse daran, erforscht er doch viel lieber mit Ohnezahn unbekannte Gebiete. Bei einem ihrer Erkundungsflüge stoßen die beiden auf eine mysteriöse Insel und ein Schiff voll mit Drachenjägern, angeführt vom raubeinigen Eret, der Ohnezahn fangen will. Von Eret erfährt Hicks, dass der gefährliche Drachenmeister Drago Blutfaust alle Drachen einfangen möchte, um die Wikinger zu besiegen und über alle zu herrschen. Hicks beschließt sich dem Drachenmeister entgegenzustellen, wird aber von diesem gefangengenommen. Als es Hicks gelingt zu fliehen, wird er von einem maskierten Drachenreiter in eine finstere Höhle entführt. Zu Hicks großer Überraschung ist die Höhle ein gigantisches Drachennest und darüber wacht sein Entführer, der sich als Frau entpuppt und zudem noch ein Geheimnis verbirgt, das Hicks´ Leben von Grund auf verändern wird …


Alterskennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :

Für den zweiten Teil der Geschichte um den Drachenreiter Hicks zeichnet wieder Dean DeBlois für die Regie verantwortlich und lässt den Hauptprotagonisten um fünf Jahre altern. Hicks ist ein junger Mann geworden, der sich dem Ernst des Lebens stellen und Verantwortung übernehmen muss. Im Gegensatz zum ersten Teil ist die Grundstimmung des Filmes um einiges ernsthafter und die düsteren Momente überwiegen. Bereits die Einstiegssequenz ist ein rasantes Actionspektakel, wo die jungen Dorfbewohner beim atemberaubenden Drachenrennen gezeigt werden. Aus der Sicht des Jugendschutzes muss bedacht werden, dass es aufgrund der zahlreichen martialischen Actionszenen für ein jüngeres Publikum zu einer visuellen und auch akustischen Überforderung kommen könnte. Ein ziemlich durchgehender Spannungsbogen mit wenigen entlastenden Szenen, beängstigende Drachenmonster und Bösewichte und verschiedene Problemstellungen, mit denen der junge Hicks konfrontiert wird, setzen ein gewisses Maß an Reife voraus. Viele unterschiedliche Erzählstränge könnten ein jüngeres Publikum überfordern. Zudem wird der Hauptprotagonist – und damit die Identifizierungsperson – mit harten Schicksalsschlägen konfrontiert und auch die kurzzeitige, nicht näher erklärte Veränderung des Drachen Ohnezahn zu einer gefährlichen Bestie, die sich gegen ihren Freund und „Besitzer“ wendet (zum bildhaften Vergleich: etwa, wie wenn das eigene Haustier, z.B. der Hund, plötzlich angreift und den Vater [ungewollt und unblutig] tötet, der seinen Sohn beschützen will, könnte sehr junge Rezipient/innen überfordern. Die Kommission befand, dass eine Altersfreigabe ab 8 Jahren gerechtfertigt ist, da ab diesem Alter eine ausreichende Medienerfahrung bereits vorhanden und aufgrund des fantasievollen Settings und Plots eine emotionale Distanzierung möglich ist.


Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :

Beide Teile von „Drachenzähmen leicht gemacht“ basieren auf der gleichnamigen Jugendbuch-Reihe von Cressida Cowell, wobei die Handlung sehr losgelöst von den Büchern erzählt wird. Liebevoll animiert und in beeindruckenden Bildern wird eine Coming-of-Age-Geschichte erzählt, die vom Kampf Gut gegen Böse, aber auch von den Schwierigkeiten des Älterwerdens und der damit einhergehenden immer größer werdenden Verantwortung handelt. Besonders hervorzuheben sind die optische Umsetzung und das spannende Spiel mit den Farben. So wird zum Beispiel Dragos Welt in bleichen Farben dargestellt im starken Kontrast zur Erlebniswelt der Dorfbewohner. Die einzelnen Figuren sowie die unterschiedlichen Drachen sind einzigartig gezeichnet und verleihen dem Film somit einen außergewöhnlichen Charme. Leider ist die Handlung etwas unausgewogen und die Botschaften, die zu vermitteln versucht werden, sehr pathetisch und nicht wirklich gekonnt in Szene gesetzt. Trotzdem hat der Film aufgrund seiner herausragenden Animationen einen großen Unterhaltungswert und kann für ein Publikum ab 10 Jahren hervorgehoben werden. Die Kommission befand den Film für „annehmbar ab 10 Jahren als Fantasy-Animation“.

Website und Trailer

 

 

ANTBOY - Der Biss der Ameise
deutschsprachige Fassung
Dänemark 2013 / 77 Minuten
Regie: Ask Hasselbach
DarstellerInnen : Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf

Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Positivkennzeichnung des BMUKK : empfehlenswert als Kinderfantasiefilm ab 8 Jahren

 

Pelle ist 12, lebt mit seinen Eltern in einer dänischen Kleinstadt und ist ein typischer Außenseiter, wie er an jeder Schule vorkommt. So unscheinbar ist er, dass ihn selbst die Klassenfieslinge links liegen lassen und lieber den Nerd Wilhelm triezen. Doch Pelle hat Mut, hilft Wilhelm und muss schnell flüchten. In einem verwunschenen Garten versteckt er sich – und wird von einer Ameise gebissen.
Am nächsten Morgen wacht er benommen auf und fühlt sich irgendwie anders. Gläser zerplatzen plötzlich in seiner Hand, Gegenstände bleiben an ihm kleben und den Sportlehrer schmeißt er problemlos auf die Matte. Das ist nicht etwa die Pubertät, sondern etwas viel Merkwürdigeres: Der Comic-Experte Wilhelm klärt Pelle auf und ist begeistert davon, nun einen Superhelden zum Freund zu haben.

Nach einigen verunglückten Kostümentwürfen ist Pelle bereit: Als Antboy wird er fortan die Stadt beschützen. Und hoffentlich das Herz der schönen Amanda (Cecilie Alstrup Tarp) gewinnen, dem beliebtesten Mädchen der Klasse, die Pelle immer übersehen hat, aber von Antboy begeistert ist. Zufälligerweise ist ihr Vater ein Industrieller, der einst einen Angestellten verärgert hat: Dr. Gaemelkra, der im Genlabor aufregende Forschungen betrieb und sich nun selbst mit einem Wirkstoff injiziert: Als Floh macht er die Gegend unsicher und entwickelt sich zum großen Rivalen von Antboy.

Ganz dem Muster klasssicher Comics und ihrer Filmversion folgend entwickelt sich „Antboy“: Der unscheinbare Held, der durch unvorhergesehene Umstände Superkräfte erhält und fortan eine Doppelexistenz lebt. Der Clou ist nun, dass diese Geschichte aus der Sicht eines 12jährigen Kindes erzählt wird, das ohnehin ein Außenseiter in der Schule ist. Geschickt vermischen Regisseur Ask Hasselbalch und seine Drehbuchautoren dabei Elemente beider Genres: Das hübsche Mädchen, dass dem Helden keine Beachtung schenkt, Freunde, die beide Seiten der Identität kennen, dazu ein gleichermaßen lustiger wie origineller Gegner.

Besonders schön aber ist, dass „Antboy“ zwar eine Superheldengeschichte erzählt, aber fast immer wie ein Kinderfilm wirkt. Keine aufwändigen Spezialeffekte setzt Hasselbach ein, kein Bombast, allein einige Zeichentrickmomente und Splitscreens, die das visuelle Element eines Comics andeuten, benutzt er. Stattdessen konzentriert er sich auf seine jungen Darsteller, die allesamt erstaunliches Talent beweisen, allen voran Hauptdarsteller Andreas Oholm, der selbst gegen einen so etablierten Schauspieler wie Nicolas Bro bestehen kann.
All das macht Ask Hasselbalchs „Antboy“ zu einem rundum gelungenen Kinderfilm, der auf höchst originelle Weise zwei Genres miteinander vermischt, die erstaunliche Ähnlichkeiten aufweisen. ( Michael Meyns / programmkino.de )

Bewertung der Jugendmedienkommission im BMUKK

Website und Trailer

 

 


Als Geschenk für Freunde, als Mitbringsel zum Kindergeburtstag, für sich (und seine/seinen Liebste/n) :

10 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 80,00

+ 1 Gutschein á 8,00 gratis
+ 4,00 Konsumation gratis


5 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 40,00

+ 4,00 Konsumation gratis

 

www.dilettanten.at

www.kulturvereingrein.at

www.audio-exclusive.at

www.annamariabrandstaetter.com

 


Sollten Sie Interesse haben, das Kinoprogramm des Stadtkinos Grein regelmäßig per e-mail zugeschickt zu bekommen, so senden Sie einfach ein e-mail an :

stadtkino-grein@gmx.at


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Grein
Horst Rohrstorfer
Kreuznerstraße 2
4360 Grein
Telefon und Fax 07268 404

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