Kreuznerstr. 2
4360 Grein
Telefon und Fax : 07268 404
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Film und Frühstück !!!

Sonntag / 12. September

Sonntag / 10. Oktober

Frühstück : ab 9.30 in den Bürgerstuben am Stadtplatz

Filmbeginn : 11.15 im Stadtkino

ab 17. September

ab 1. Oktober

Programm Freitag 3.9. - Donnerstag 9.9.

Freitag
3.9.
16.30
 
18.15
 
20.00
Samstag
4.9.
14.30

TOY STORY 3


 
16.30

HANNI UND NANNI





 
18.00
 
20.00
Sonntag
5.9.
14.30
TOY STORY 3
 
16.30
HANNI UND NANNI
 
18.00
 
20.00
Montag
6.9.
16.30
HANNI UND NANNI
 
18.15
 
20.15
Dienstag
7.9.
16.30
HANNI UND NANNI
 
18.15
 
20.15
Mittwoch
8.9.
18.15
 
20.15
Donnerstag
9.9.
spielfrei

 

RADU MIHAILEANU
DAS KONZERT
Frankreich 2009 / 119 Minuten

Darsteller : Aleksej Guskow, Lionel Abelanski, Francois Berléand, Mélanie Laurent

Es beginnt mit einer Täuschung, und geht auch damit weiter – das ist ein unterschwelliges Thema des Films, ein Leitmotiv, in dem sich kleine und große Lügen (erst durch Kameraführung und Schnitt; dann in der Handlung mit Identitäten, Telefonanrufen, gefälschten Pässen) aneinander reihen, und alles hat doch das Ziel, die Wahrheit zu ihrem Recht kommen zu lassen.

Das könnte das Gerüst für einen Thriller sein, es ist aber der Stoff, aus dem Regisseur Radu Mihaileanu eine subtile und schmalzfrei herzzerreißende Komödie entwickelt. Der Mann hat Erfahrung darin, uns eine Welt aufzutischen, in der Täuschung die einzige Rettung scheint: 1998 hat er ZUG DES LEBENS gemacht, in dem eine Gruppe osteuropäischer Juden im zweiten Weltkrieg die eigene Deportation vortäuscht, um ihrer Ermordung zu entgehen.

Vor knapp dreißig Jahren war Andrej Filipow ein bedeutender Dirigent in der Sowjetunion, bis er geschasst wurde, weil er, Breschnews Politik trotzend, Juden in seinem Orchester spielen ließ. In Russlands Gegenwart darf er im Bolschoj-Theater während der Proben nicht einmal mehr in den Zuschauerraum, denn schließlich ist er dafür zuständig, unter anderem das Büro des Direktors sauber zu halten.
So fällt ihm, während er dort putzt, ein Fax in die Hände, in dem das Pariser Théâtre du Châtelet anfragt, ob nicht das Orchester des Bolschoj kurzfristig zu einem Gastspiel anreisen könne. Und mit einer Entschlossenheit, die ihn selbst so sehr überrascht wie wohl den Zuschauer, der bis dahin von seinem Vorleben noch gar nichts weiß, beschließt Andrej, selbst mit einem Orchester nach Paris zu reisen.

Das ist ein Plan, so irrwitzig und schlichtweg unmöglich, er kann einfach nur Scheitern – und genau darin liegt der Charme dieses Films, wie er trotz aller Unwahrscheinlichkeiten und entgegen aller Logik sich und seinen Figuren dennoch den Weg bahnt. Statt allzu präzisem Realismus in der Sache interessiert sich Mihaileanu mehr dafür, seinen Figuren eine Überdosis Leben einzuhauchen.

www.konzert-derfilm.de

 

 

FERZAN OZPETEK
MÄNNER AL DENTE
Italien 2010 / 110 Minuten

Darsteller : Riccardo Scamarcio, Ennio Fantastichini

 

Tomasso ist ein Freigeist. Er wohnt in Rom mit seinem Freund, hat Literatur studiert und ein Buch geschrieben. Es gibt aber noch einen anderen Tomaso. Der hat in Rom Ökonomie studiert, ist hetero und soll zusammen mit seinem älteren Bruder die Nudelfabrik der Familie übernehmen. Doch darauf hat er keine Lust und schmiedet einen Plan. Er wird sich befreien und bei der anstehenden Familienfeier vor allen Leuten verkünden, dass er ein Schriftsteller ist und keine Ahnung von Ökonomie hat. Und dass er auf Männer steht. Nur seinem Bruder vertraut er sich schon vorher an. Als sein großer Augenblick gekommen ist, erhebt sich jedoch sein Bruder zuerst und outet sich vor der Familie worauf hin er prompt rausgeschmissen wird und der Vater einen Herzinfarkt erleidet. Bevor Tomaso sich versieht, ist er plötzlich Papas neuer Liebling und Chef der Nudelfabrik, während sein Freund ungeduldig in Rom auf seine Rückkehr wartet.

Ferzan Ozpeteks neuer Film MÄNNER AL DENTE (Originaltitel : MINE VAGANTI) ist auf den ersten Blick ein fast typisch italienischer Familienfilm. Vom patriarchial-konservativen Vater, der stets auf Harmonie bedachten Mutter, der Alkoholikertante bis hin zur zynischen Oma sind alle dabei. Nur eines ist anders. Die zwei jungen Söhne sind nicht die größten Schürzenjäger des Dorfes. Und das macht vor allem dem Vater ganz schön zu schaffen. Auch wenn der Film leichtfüßig und unglaublich charmant daher kommt, so behandelt er doch ein ernstes Thema. In einem Land wie Italien, in dem Katholizismus und Machismo noch weit verbreitet sind, haben Homosexuelle es nicht leicht. MINE VAGANTI schafft hier ein wenig Aufklärung. Nein, schwul sein ist nicht heilbar und es ist auch nicht das Ende der Welt, auch wenn sich das ganze Dorf das Maul zerreißt. Was viel wichtiger ist – und das gilt in diesem Film nicht nur für die queeren Charaktere, sondern vor allem auch für die Frauen der Familie - man muss sich emanzipieren und befreien von den Fesseln der Tradition und der gesellschaftlichen Regeln, wenn man glücklich sein will. Ozpeteks Familienkonstellation ist eine, in der sich jeder an die Regeln hält und sich dabei entweder schon verloren hat oder darunter leidet. Die Verkündung am Esstisch, dass der Sohn schwul sei ist nur der Tropfen der das Fass zum endgültig Überlaufen bringt und einen schmerzhaften aber wichtigen Prozess des Erwachens in Gang setzt.

Dabei zeigt Ozpetek seine Familienoper in wunderschönen, sonnengetränkten Bildern, die das Verlangen und die Sehnsucht der einzelnen Charaktere externalisieren. Manchmal verbindet er in seinen Bildern vergangene und kontemporäre Ereignisse der Familienchronik und vermag es rein mit seiner Bildsprache gleich zwei Geschichten zu erzählen, die zu einander in Bezug stehen. Besonders gelungen ist sein Einsatz von Humor, der nie unbedacht und krude, sondern hochgradig sensibel ist.

MINE VAGANTI ist großartiges italienisches Kino. Melancholisch und witzig zu gleich erzählt der Film eine große Familiengeschichte, die alt und neu zugleich ist und leistet dabei ein liebevolles Stück Aufklärungsarbeit - nicht nur für die italienische Gesellschaft.

www.maenner-al-dente.de

 

 

WES ANDERSON
DER FANTASTISCHE MR. FOX
USA 2009 / 87 Minuten

Animationsfilm / freigegeben ab 6 Jahren

 

Der amerikanische Regisseur Wes Anderson ist der Mann für spezial gelagerte und sonderbare Filme, die stets von der abstrusen Dynamik scheinbar dysfunktionaler Familien handeln. Nach seinem spirituellen und poetischen Brüder-Porträt „Darjeeling Limited“, wo man im Zug durch die unendlichen, landschaftlichen Weiten Indiens rumpelte, vergräbt er sich nun sprichwörtlich in den Untergrund und zeigt in „altmodischer“ und liebevoller Stop-Motion-Technik die Abenteuer einer Fuchsfamilie in ihrem Bau.
Mr. Fox (im Original gesprochen von George Clooney), adretter Jungsenior und umtriebiger Familienvater, hadert mit dem Leben: Soll er tatsächlich die Tradition aufrecht erhalten und wie all seine Vorfahren die restlichen Jahre des Lebens im heimatlichen Höhlensystem verbringen? Natürlich nicht. Entgegen der Ratschläge seines Anwalts kauft er einen prächtigen Baum auf einem bezaubernden Grundstück, das allerdings in unmittelbarer Nachbarschaft zu den drei Bauern Grob, Grimm und Gräulich liegt. Ein gewagtes Unterfangen, denn Mr. Fox – ein leidenschaftlicher Hühnerdieb – zieht schnell den Zorn der neuen Nachbarn auf sich. Ihnen ist nämlich längst aufgefallen, dass sich ihr Bestand an Federvieh stets über Nacht verringert. Und daran ist natürlich der Fuchs schuld. Fortan wird allerlei technisches Gerät aufgefahren, um den Fuchs mitsamt seiner Familie auszuräuchern.
Philosophisch, fintenreich und voller kindlicher Fantasie: Die Verfilmung von Roald Dahls Bilderbuch-Märchen ist viel mehr als nur ein Animationsfilm – es ist eine Fabel über den Jahrhunderte alten Konflikt zwischen Mensch und Tier.
„Der fantastische Mr. Fox“ ist somit die Rückkehr zur aufwendigen Filmkunst, die ähnlich wie Basteln mit Schere, Papier und Klebstift funktioniert. Alle Figuren wurden von Hand gefertigt, für 30 Sekunden Film drehte man einen ganzen Tag. Trotz der anachronistischen Technik wirkt Wes Andersons Version von Roald Dahls Fabel alles andere als altbacken: Die Akribie und die Fantasie, die der Autor im Kopf gehabt haben muss, als er das Buch schrieb, spürt man hier in jeder Filmsekunde.

www.derfantastischemisterfox.de

 

 

MIKE MITCHELL
FÜR IMMER SHREK
USA 2010 / 95 Minuten

 


Er hat sich einem bösen Drachen gestellt, eine wunderschöne Prinzessin beschützt und das Königreich der Schwiegereltern gerettet. Kann es da überhaupt noch eine neue Herausforderung für einen Oger geben? Nun, für Shrek heißt das neueste Abenteuer, ein gezähmtes Leben im Kreise seiner Familie zu führen. Anstatt wie früher Dorfbewohner zu erschrecken, gibt sich Shrek nach anfänglichem Zögern damit zufrieden, Autogramme auf Mistgabeln zu geben. Doch tief in ihm ist noch das ursprüngliche Brüllen der Bestie und drängt nach draußen. Getrieben von dem Wunsch, sich wieder wie ein richtiger Oger zu fühlen, lässt er sich von dem gewieften Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes „Weit, weit, weg" wieder: Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Nun muss er schleunigst das selbst verschuldete Unheil abwenden, wenn er seine Freunde retten, seine Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand und seine große grüne Liebe Fiona wieder in den Armen halten will ...

Offizielle Homepage

 

 


Als Geschenk für Freunde, als Mitbringsel zum Kindergeburtstag, für sich (und seine/seinen Liebste/n) :

10 Kino - Gutscheine á 7,00 = € 70,00

+ 1 Gutschein á 7,00 gratis
+ 1 Getränk
+ 1 Popcorn


5 Kino - Gutscheine á 7,00 = € 35,00

+ 1 Getränk
+ 1 Popcorn

 

www.kulturvereingrein.at

www.dilettanten.at

www.audio-exclusive.at

Cinematograph Linz

www.walkinginyourshoes.at

 

 

stadtkino-grein@gmx.at

 

 

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Horst Rohrstorfer
Kreuznerstraße 2
4360 Grein
Telefon und Fax 07268 404

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