Kreuznerstr. 2
4360 Grein
Telefon und Fax : 07268 404
e-mail : stadtkino-grein@gmx.at




 

VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS ?

DIE SPRACHE DES HERZENS

EX MACHINA

 

 

 

PROGRAMM : FREITAG 03.07. - DONNERSTAG 09.07.

Freitag
03.07.

16:15

 

18:15

 

20:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren



Samstag
04.07.
14:30
MINIONS / 2D (!!!!!!)
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Samstag
04.07.

16:15

18:15

20:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Sonntag
05.07.
14:30
MINIONS / 2D (!!!!!!)
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Sonntag
05.07.

16:15

18:15

20:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Montag
06.07.

16:30

18:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Montag
06.07.

20:15

MINIONS / 2D (!!!!!!)
USA 2014 / 90 Minuten
ENGLISCHE ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHSPRACHIGEN UNTERTITELN (!!!!!!!!!!)
in der Originalfassung
mit den Stimmen von Sandra Bullock und Steve Carell

Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren

Dienstag
07.07.

16:30

18:15

20:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Mittwoch
08.07.

16:30

18:15

20:15

MINIONS / 3D
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Donnerstag
09.07.
SPIELFREI

 

 

MEIN HERZ TANZT
Israel 2014 / 105 Minuten
Regie : Eran Riklis
DarstellerInnen : Tawfeek Barhom, Razi Gabareen, Ali Sulman

Der palästinensische Junge Eyad ist ein schlaues und standhaftes Bürschlein. Dem Krämer im Dorf rechnet er flugs vor, wie hoch dessen Gewinnspanne bei Alltagswaren ist. Als in der Schule die Berufe der Väter Gesprächsthema sind, beharrt er partout darauf, sein Vater sei ein Terrorist – da mag der Lehrer die Ohren noch so lang ziehen. Auch ein jüdischer Austauschschüler, mit dem er statt Räuber und Gendarm Sharon und Arafat spielt, bekommt ob dieser Aussage ordentlich Muffensausen. Wahr ist: als Student gehörte der Vater zu jenen, die Widerstand gegen die Gründung des Staates Israel leisteten. „Wir hatten gehofft, unser Land würde von den Juden befreit. Heute wären wir schon froh, wenn man uns in Würde leben ließe“, erzählt er seinem Sohn, der nun – nach einem kurzen Zeitsprung ins Jahr 1988 – als erster und bislang auch einziger Palästinenser an einem Eliteinternat in Jerusalem angenommen wird.

Eyad hat es anfangs nicht leicht an dieser Schule. Er versucht sich anzupassen, spürt aber auch, dass man ihn immer als Araber sehen wird. Im Literaturunterricht zeigt er dies der Dozentin und den Mitschülern am Beispiel israelischer Autoren auf, die in ihren Romanen stets ein klischeehaftes Bild von Arabern zeichnen. Sein Leben nimmt eine Wendung, als sich die aschkenasische Jüdin Naomi in ihn verliebt und er sich mit dem wegen einer sich ständig verschlechternden Muskelschwundkrankheit an den Rollstuhl gefesselten Mitschüler Yonathan anfreundet. Vor allem die ständige gesellschaftliche Geheimhaltung seiner Beziehung zu Naomi zehrt am aufgeweckten Wuschelkopf. Für Eyads weiteren Weg wird dann westliche Musik ebenso eine Rolle spielen wie das aus Mekka stammende Leichentuch seiner Großmutter.

Regie bei dieser berührenden und auch mit Humor gespickten Parabel über die schwierige Suche nach einer eigenen Identität in einem Klima gesellschaftlicher Stigmatisierung und kultureller Gegenpole führte der israelische Regisseur Eran Riklis. Wie zuletzt schon in seinen Filmen „Die syrische Braut“ und „Lemon Tree“ sind es immer wieder die rassistisch motivierten Sticheleien, die Konflikte anschwellen lassen und denen mit Bedacht und durchaus auch einer Spur von Täuschung begegnet werden muss. Riklis setzt hier nicht auf die harte Konfrontation, sondern auf einerseits Diplomatie und den ganz eigenen Weg des Jungen. Ein Weg, der unterm Strich nicht ganz ungefährlich ist, sich in diesem massentauglichem Wohlfühlfilm aber auf eine einerseits erwartbar sanfte Weise vollzieht, der trotzdem aber seine Überraschungsmomente birgt.

Die Idee zu diesem 2014 in Locarno auf der Piazza Grande gefeierten Films lieferte der semi-autobiographische Roman des in den USA lebenden Haaretz-Kolummnisten Sayed Kashua, der auch das Drehbuch schrieb. Gefallen hat das Werk auch dem ehemaligen israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres. „Ich bin voller Hoffnung, dass dieses Land noch schöner werden kann, wenn es ein Recht auf Vielfalt gibt, und wenn wir die Verschiedenartigkeit jedes einzelnen Menschen anerkennen”, postete er nach Sichtung von „Mein Herz tanzt“ auf seiner Facebook-Seite. (Thomas Volkmann / programmkino.de)

Website und Trailer

 

 

 

KISS THE COOK
deutschsprachige Fassung und englische Originalfassung mit dtschen Untertiteln
USA 2014 / 115 Minuten
Regie : Jon Favreau
DarstellerInnen : Jon Favreau, Sofia Vergara

Carl Caspers (Jon Favreau) Karriere könnte nicht besser laufen: Er ist Chefkoch eines angesehenen Sterne-Restaurants in Los Angeles. Sein Privatleben hingegen hat Carl wegen seines leidenschaftlichen Einsatzes in der Küche vernachlässigt – seine Ehe mit Inez (Sofia Vergara) ist in die Brüche gegangen und das Verhältnis zu seinem Sohn Percy (Emjay Anthony) ist auch nicht das beste. Als Carl nach einem Streit mit einem renommierten Restaurant-Kritiker seinen Job verliert, ist er zunächst am Boden zerstört. Doch schließlich begreift er den Zwischenfall als Möglichkeit für einen Neubeginn. Kurzerhand eröffnet er mit der Hilfe eines ehemaligen Kollegen einen Food Truck und fährt gemeinsam mit ihm und Percy durch das Land. Und schließlich versucht er auch mit der Hilfe seines Sohnes das Herz von Inez wieder zu erobern …

Website und Trailer

 

 

 

CONDUCTA
Kuba 2014 / 108 Minuten
Regie : Ernesto Daranas
SPANISCHE ORIGINALFASSUNG MIT DTSCH. UNTERTITELN
DarstellerInnen : Alina Rodríguez, Armando Valdés Freire, Sivia Águila, Yuliet Cruz

Kubanisches Kino, wie man es nicht mehr alle Tage zu sehen bekommt: Eine Wucht und auf der Karibikinsel ein Renner in den Kinos. In seinem Film «Conducta» setzt sich der kubanische Filmemacher Ernesto Daranas mit dem angeblich noch immer vorbildlichen Schulsystem und den unterschiedlichen Lernmethoden auf der Zuckerinsel auseinander. Er erzählt vom elfjährigen Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird.

Chala und Carmela sind ein ungleiches Paar und halten in «Conducta» doch zusammen durch dick und dünn. Chala ist ein gerissener Junge, der in der Schule gerne seine Spässe treibt und durch vorwitzige Sprüche glänzt. Auf dem Heimweg schliesst er sich mit seinen Freunden riskante Wetten ab, versprüht vor den Mädchen seinen unwiderstehlichen Charme – oder hilft seiner Lehrerin, Carmela, beim Einkauf. Diese amtet als solche schon seit den ersten Tagen der kubanischen Revolution mit Herzblut.

Jetzt steht sie kurz vor der Pensionierung und lehnt sich gegen absurde bürokratische Beschlüsse ebenso auf wie gegen Wertezerfall, der die aufgeriebene Gesellschaft ergriffen hat. Auch Chala ist nicht nur unbeschwert Kind, sondern steht in seinem zarten Alter schon als Ernährer in der Pflicht. Fast zwangsläufig kommt er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Als ihn die Schulleitung wegen seines Verhaltens (conducta) ins Erziehungsheim stecken will, zieht Carmela alle Register, wohlwissend, dass nicht das Kind, sondern das System das Problem ist. Ernesto Daranas dringt mit «Conducta» ins Herzstück der Errungenschaften der kubanischen Revolution vor und verbindet in einer grossartigen Geste Sozialkritik und bewegendes Gefühlskino. Seit «Fresa y Chocolate» und «La vida es silbar» hat kein Film mehr so mitreissend vom Leben auf den lichtdurchfluteten Strassen Havannas erzählt - und daselbst für so viel Aufruhr gesorgt.

Website und Trailer

 

 

 

EX MACHINA
USA / GB 2014 / 108 Minuten
deutschsprachige Fassung und englische Originalfassung mit dtsch. Untertiteln
Regie : Alex Garland
DarstellerInnen : Domhnall Gleeson, Oscar Isaac, Alicia Vikander

Als Programmierer Caleb in der Firmen-Lotterie einen Besuch beim mysteriösen Chef seines Online-Unternehmens gewinnt, denkt er, er bekommt ein paar Tage Auszeit. Doch Chef Nathan, der zurückgezogenen in einer riesigen, modernen Villa mitten in den Bergen wohnt, hat andere Pläne mit Caleb. Dieser soll einen von Nathan entwickelten und mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Roboter darauf testen, ob dieser auch über ein Bewusstsein verfügt. Bald beginnt nicht nur zwischen den Männern ein psychisches Duell. Drehbuchautor Alex Garland gibt mit dieser Science-Fiction-Parabel sein Regiedebüt und inszeniert dabei erstaunlich reif und abgeklärt. Ruhig erzählt er seine Geschichte, unter deren Oberfläche jedoch von Anfang an die Spannung vibriert. Der technische Aspekt der Story interessiert ihn nur wenig, vielmehr erzählt er von Macht- und Männerfantasien und lockt den Zuschauer in die Rolle des Voyeurs. Unterstützt wird er von einer kleinen aber starken Darstellerriege, allen voran Oscar Isaac und Alicia Vikander.

__ Ex Machina ist voll von Überraschungen, die einen für eine lange Zeit verfolgen werden. – Rolling Stone

__ Faszinierend, unheimlich, sexy, intelligent und spannend: Regiedebütant Alex Garland überzeugt mit einem Sci-Fi-Film, der nicht auf Actionelemente, sondern auf Thrill setzt. Diese Rechnung geht auch vollkommen auf, dank dem einen oder anderen Denkanstoss über künstliche Intelligenz und darüber, was es braucht, um menschlich zu sein.
– outnow.ch

Website und Trailer

 

 

 

ZU ENDE IST ALLES ERST AM SCHLUSS
Frankreich 2014 / 96 Minuten
Regie : Jean-Paul Rouve
DarstellerInnen : Michael Blanc, Annie Cordy, Mathieu Spinosi

Romain Esnard ist jung und hat das ganze Leben noch vor sich. Sein Vater Michel ist Postbeamter alter Schule und geht gerade in Rente. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim und sein Opaist gerade gestorben. Eigentlich interessiert sich Romain für Literatur und vielleicht möchte er auch ein Buchschreiben, doch die ganz normalen Familiengeschichten halten ihn in Atem. Das Seniorenheim findet OmaMadeleine so scheußlich, dass sie urplötzlich Reißaus nimmt und spurlos verschwindet. Familie Esnard,beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, gerät in noch größeren Aufruhr. Vater Michel, ohnehin konsterniertüber den eigenen Ausstieg aus dem Leben, kriegt einen Wutanfall nach dem nächsten. Und Romains Muttererklärt, dass sie die Scheidung will.
Eines Tages findet Romain in seinem Briefkasten eine Postkarte. Und am nächsten Tag eine weitere, kleineHinweise, an welchem Ort nach Madeleine zu suchen ist. Romain macht sich auf den Weg an die NordküsteFrankreichs und begegnet nicht nur einem unverhofften Tankstellenorakel, das Auskunft über die große Liebegibt, sondern auch Erinnerungen an erste und späte Dinge des Lebens.

Website und Trailer

 

 

 

VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS ?
Frankreich 2014 / 105 Minuten
deutschsprachige Fassung und französische Originalfassung mit dtsch. Untertiteln
Regie : Eric Lartigau
DarstellerInnen : Louane Emera, Karin Viard, François Damiens

Ein Wochenmarkt irgendwo in der französischen Provinz. Hinter ihrem Käsestand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern Rodolphe und Gigi sowie Sohn Quentin zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden im Ort kennen das schon und wundern sich schon lange nicht mehr, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos – bis auf Paula.

Doch die Béliers sind ein munterer, verschworener Haufen und weit davon entfernt die Dinge so zu nehmen wie sind. Insbesondere hat sich Rodolphe in den Kopf gesetzt Bürgermeister zu werden, denn vom amtierenden hält er nichts. Rodolphe ist sich seines Erfolgs sicher, und mit Paulas geschickten Übersetzungskünsten wird er die Kampagne schon gewinnen. Doch dann tritt ein unerwartetes Hindernis auf!

Paulas Musiklehrer entdeckt ihre wunderschöne Stimme und ermuntert sie in Paris Gesang zu studieren. Das stellt Paula vor Entscheidungen, die mit ein paar Gebärden nicht zu lösen sind. Dazu kommt, dass Paula sich zu allem Überfluss auch noch verliebt hat. Von diesem Zeitpunkt wissen alle am besten, was für Paula gut ist, die Eltern, der Musiklehrer und auch ihre beste Freundin Mathilde. Doch Paula wäre keine Bélier, wenn sie nicht ihren ganz eigenen Kopf hätte und das bringt so einiges durcheinander….

Website und Trailer

 

 

 

Es besteht jederzeit die Möglichkeit für Schulen oder Gruppen, geschlossene Sondervorstellungen von aktuellen Filmen zu buchen.

Sollten Sie für Schulprojekte oder Themenschwerpunkte spezielle Filme benötigen, ist Ihnen das Stadtkino Grein gerne behilflich.

 

 

Kinder- , Jugend- und Familienfilme

 

MINIONS
USA 2014 / 90 Minuten
Regie : Kyle Balda
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren



Die Minions, diese kleinen, gelben Helferlein, gibt es schon seit Anbeginn der Zeit. Den einzigen Zweck ihrer Existenz sehen sie darin, einem Bösewicht zu dienen. Das waren schon gemeine Drachen, böse Pharaonen, Graf Dracula und sogar Napoleon. Ohne Aufgabe sind die Kleinen todunglücklich. Als ihnen die Bösewichte ausgehen, ziehen sie an den Südpol, wo sie einer langen Depression anheimfallen. Erst in den rockigen 1960er Jahren entschließen sich drei mutige kleine gelbe Kerle, einen neuen Boss zu suchen. Der (oder die?) muss aber so richtig böse sein! Wer, wenn nicht die größenwahnsinnige Scarlet Overkill, die sogar Queen von England werden will, könnte das sein?


Alterskennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :
" So sympathisch die kleinen, tollpatschigen Minions auch sein mögen, im Film geht es um Verbrechen, Verfolgungsjagden, Kämpfe und Ähnliches. Es gibt auch Tote. Das sind Inhalte, die für den Jugendschutz bzw. das jüngste Kinopublikum problematisch sind. Nicht jeder Animationsfilm ist automatisch ein Kinderfilm, der für alle Altersgruppen geeignet ist. Der Film enthält rasante, schnell geschnittene Verfolgungsjagden und durchaus bedrohliche, Angst erzeugende Szenen (so z. B. in einer Folterkammer) – das alles in 3D, das die negativen Emotionen für die Kleinsten noch verstärkt. Das Gebrabbel der Sprache der Minions ist für Kinder kaum verständlich, die Musik und einzelne Dialoge richten sich klar an die Zielgruppe Erwachsene. Auch jüngere Volksschulkinder sollten diesen Film nicht unbegleitet ansehen. Die Kommission empfiehlt einstimmig die Freigabe ab 6 Jahren."

Website und Trailer

 


OSTWIND 2

Deutschland 2015 / 108 Minuten
Regie : Katja von Garnier
DarstellerInnen : Hanna Binke, Jannis Niewöhner
BMUKK-Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
BMUKK-Positivkennzeichnung : annehmbar als Pferdefilm ab 8 Jahren

Mika verbringt die Ferien bei ihrem geliebten schwarzen Hengst Ostwind. Diesmal ist der Besuch bei Ostwind jedoch davon überschattet, dass Kaltenbach, der Reiterhof ihrer Oma Maria, vor dem Bankrott steht. In der Nachbarschaft hat ein topmoderner Reitstall eröffnet, der eine große Konkurrenz ist. Um das Gestüt zu retten, entschließt sich Mika, an einem Turnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Während der Vorbereitungen auf den Wettkampf verschwindet Ostwind jedoch immer wieder. Mika entdeckt den Grund dafür: Im Wald wartet eine hübsche Schimmelstute, die offenbar dem geheimnisvollen Jungen Milan gehört, den Mika wenig später kennenlernt. Die beiden Jugendlichen treffen eine Vereinbarung: Milan verspricht Mika, sie und Ostwind für das Turnier zu trainieren, wenn sie ihm dabei hilft, die entlaufene Stute zurückzubekommen.

Alterskennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :
Der Film beinhaltet nur wenige jugendschutzrelevante Szenen und Motive. Eine Verletzung von Ostwind, die wirtschaftliche Situation der Großmutter sowie einige rasante Jagd- bzw. Verfolgungsszenen machen eine niedrige Einschränkung notwendig. Die Kommission diskutierte zwischen einer Freigabe ab 6 oder ab 8 Jahren und empfiehlt mit knapper Mehrheit die Freigabe ab 6 Jahren. Das Happy End ist von Anfang an erwartbar …

Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :
Der Film ist schön fotografiert, die Mädchen sind coole Role-Models und nicht zuletzt die vielen Reit- bzw. Pferdebilder (tlw. mit sehr schöner Musik) sprechen für eine Hervorhebung des Films. Die Herzen von Pferdefreund/innen werden höher schlagen, deshalb annehmbar ab 8 Jahren als Pferdefilm.

Website und Trailer

 


Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest
2D und
3D
USA 2014 / 76 Minuten
Regie : Steve Loter
Altersfreigabe : ab 6 Jahren

Das dritte Animations-Abenteuer rund um die kleine Fee Tinkerbell. Zu Beginn wird ihre Freundin Emily, die Tierfee, von einem lauten Brüllen angelockt. In einer Höhle trifft sie auf ein seltsames riesiges Wesen mit grün funkelnden Augen, genannt Nimmerbiest. Emily erkennt den guten Charakter hinter dem furchteinflößenden Äußeren. Doch Nimmerbiest wird als Bedrohung für das Tal der Feen angesehen und die Wächterfeen werden beauftragt, es zu fangen. Emily muss nun ihre Freundinnen überzeugen, mit ihr zusammen Nimmerbiest zu retten. Und das Tal der Feen gerät zudem in eine sehr gefährliche Lage ...

Alterskennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK :
Schon zu Beginn dieses 3D-Animationsfilms wird Angst erzeugt, die bei den jüngsten Zuseher/innen im Verlauf der Handlung kaum mehr vollständig abgebaut werden kann. Ab ungefähr dem zweiten Drittel wird ein Spannungsbogen kreiert, der sich dann mehr oder weniger bis zur finalen Rettung des Tals erstreckt, der also über einen außergewöhnlich langen Zeitraum anhält. Gegen Ende hin wird das Tal der Feen in friedlicher, fröhlicher Stimmung gezeigt. Das inzwischen liebgewonnene Nimmerbiest lebt glücklich mit den Feen, integriert in die Gemeinschaft. Bei diesem positiven Ausgang bleibt es aber nicht. Die Feen müssen sich nun von Nimmerbiest verabschieden. Es muss wieder in einen 1000-jährigen Schlaf fallen. Mit diesem traurigen Bild endet der Film. Über weite Strecken ist Nimmerbiest nicht eindeutig gut oder eindeutig böse, es wird von den einen gefürchtet, von anderen geliebt, einmal als Monster, dann wieder als gutes Wesen angesehen. Sogar Emily zweifelt zwischendurch. Als Tinkerbell vermeintlich von Nimmerbiest verletzt wird, wird dieser Irrtum erst sehr viel später aufgeklärt. Als sich Nimmerbiests Gutherzigkeit endgültig herausstellt, muss von diesem lieben Freund und Retter für immer Abschied genommen werden. Der traurige Schluss dürfte besonders für die Kleinsten nicht verständlich und nachvollziehbar sein. Die emotionale Berg- und Talfahrt, das ambivalente Erscheinen von Nimmerbiest zwischen Gut und Böse und somit dessen schwierige Einordnung, wurde vom Standpunkt des Jugendschutzes als problematisch eingestuft. Nicht zuletzt auch Nimmerbiests äußere Verwandlung, um die Blitze abfangen und so das Tal der Feen retten zu können. Diese Ambivalenz (zudem auf verschiedenen Ebenen) könnte überfordernd und belastend wirken. Auch zu erwähnen: Emily stirbt, wird dann aber von Nimmerbiest wieder zum Leben erweckt. Verfolgungsjagden sind durch schnellen Schnitt gekennzeichnet. Als entlastend kann die Filmlänge (76 Min.) angeführt werden. Einzelne bedrohlichere Szenen, meist verstärkt durch Farb- und Tonebene, werden durchaus schnell aufgelöst. Kurze Schreckmomente sind kindgerecht aufbereitet, insgesamt wird eine Freigabe ab 6 Jahren empfohlen..

Website und Trailer

 


Als Geschenk für Freunde, als Mitbringsel zum Kindergeburtstag, für sich (und seine/seinen Liebste/n) :

10 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 80,00

+ 1 Gutschein á 8,00 gratis
+ 4,00 Konsumation gratis


5 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 40,00

+ 4,00 Konsumation gratis

 

 

www.dilettanten.at

www.audio-exclusive.at

 


Sollten Sie Interesse haben, das Kinoprogramm des Stadtkinos Grein regelmäßig per e-mail zugeschickt zu bekommen, so senden Sie einfach ein e-mail an :

stadtkino-grein@gmx.at


stadtkino
Grein
Horst Rohrstorfer
Kreuznerstraße 2
4360 Grein
Telefon und Fax 07268 404

est 2003 by nobbi