Kreuznerstr. 2
4360 Grein
Telefon und Fax : 07268 404
e-mail : stadtkino-grein@gmx.at




 


Stadtkino Grein Programm-Download 18.07. - 24.07.

 

 

PROGRAMM : FREITAG 25.07. - DONNERSTAG 31.07.

Freitag
25.07.

16:15

 


18:15

 


20:15

Samstag
26.07.
14:30
Samstag
26.07.
16:15
18:15
20:15
Sonntag
27.07.
14:30
Sonntag
27.07.
16:15
18:15
20:15
Montag
28.07.
16:15
18:15
20:15
Dienstag
29.07.
16:15
18:15
20:15
Mittwoch
30.07.
16:15
18:15
20:15
Donnerstag
31.07.
SPIELFREI

 

 

Es besteht jederzeit die Möglichkeit für Schulen oder Gruppen, geschlossene Sondervorstellungen
von aktuellen Filmen zu buchen :


DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER
DIE BÜCHERDIEBIN
CERRO TORRE
MASTER OF THE UNIVERSE
DAS RADIKAL BÖSE
DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT
AMAZONIA

Sollten Sie für Schulprojekte oder Themenschwerpunkte spezielle Filme benötigen, ist Ihnen das Stadtkino Grein gerne behilflich.

 

 

 

BOYHOOD
USA 2014 / 164 Minuten (!!!)
Regie : Richard Linklater
DarstellerInnen : Ellar Coltrane, Patricia Arquette, Ethan Hawke, Lorelei Linklater

 

Wunderbar leicht und lässig über zwölf Jahre hinweg erzählte Geschichte einer Kindheit und Jugend in den USA.

Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film über die Kindheit zu drehen. Dafür wählte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjährigen Mason bis zum Eintritt ins College. Kurze, über die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre ältere Schwester und seine geschiedenen Eltern – montierte Linklater zu einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte.
Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein. BOYHOOD zeichnet ein emotional tief berührendes Porträt der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben voller erzählerischer Kraft und Leichtigkeit.

 

Filmkritik DER SPIEGEL

 

 

20 FEET FROM STARDOM
Dokumentation / englischsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln
USA 2013 / 91 Minuten
Regie : Morgan Neville

OSCAR 2014 : BESTER DOKUMENTARFILM

"I help make things sound great, take very little credit, and go home." So lakonisch beschreibt David Lasley seinen Job als Background-Sänger. Wie den meisten in Morgan Nevilles mit dem Oscar ausgezeichneten Dokumentarfilm Porträtierten blieb Lasley eine Karriere als Solo-Künstler verwehrt. Auch die Stimmen von Darlene Love, Merry Clayton, Judith Hill, Claudia Lennear, Lisa Fischer oder Táta Vega kennt ein Millionenpublikum, ihre Namen jedoch tauchen oft nicht einmal in CD-Booklets oder auf einem Plattencover auf. 20 FEET FROM STARDOM stellt jene Stimmen in dem Mittelpunkt, die erst das gewisse Etwas in die Popmusik bringen und reflektiert gleichzeitig Höhen und Tiefen einer Karriere, die darin besteht, mit anderen perfekt zu harmonieren. Seltene Archivaufnahmen, Konzertmitschnitte (u. a. von den Talking Heads und den Rolling Stones) und Interviews mit den Künstlerinnen im Hintergrund und den Stars, die üblicherweise im Vordergrund stehen (Bruce Springsteen, Mick Jagger, Sting) verbinden sich zu einem herzerwärmenden Film über ein Leben wenige Meter vom Ruhm entfernt.

 

www.twentyfeetfromstardom.com

 

 

DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER
USA 2014 / 125 Minuten
Regie : Josh Boone
DarstellerInnen : Shailene Woodley, Ansel Elgort, Laura Dern, Willem Dafoe

 

Boy meets Girl. So fangen fast alle Liebesgeschichten an. Gerade die erste große Liebe scheint dabei für Träumereien, Schwärmereien und die vielzitierten Schmetterlinge im Bauch prädestiniert zu sein. Das (ganze) Leben liegt vor einem und man könnte die Welt umarmen. Bei der 16-jährigen Hazel (Shailene Woodley) durchkreuzt jedoch eine teuflische Krankheit die Unbekümmertheit der Jugend. Vor drei Jahren erhielt sie und ihre Familie die niederschmetternde Diagnose: Krebs. Nachdem dieser zunächst in der Schilddrüse entdeckt worden war, bildete er später Metastasen in der Lunge aus. Das ist auch der Grund, weshalb Hazel nie ohne Sauerstoffflasche das Haus verlassen kann. Zur Schule geht sie schon länger nicht mehr. Stattdessen soll sie eine Selbsthilfegruppe besuchen, befürchtet ihre Mutter (Laura Dern) doch, sie könne ansonsten eine Depression entwickeln. Eher widerwillig geht Hazel diesem Wunsch nach. Auf den Treffen lernt sie schließlich den an Knochenkrebs erkrankten, gleichzeitig aber unglaublich lebenshungrigen, optimistischen Gus (Ansel Elgort) kennen.

Hazel und Gus entwickeln eine besondere Freundschaft. Sie sind Seelenverwandte, jedoch lange Zeit kein typisches Paar. Genauso untypisch ist der Blick, mit dem diese Verfilmung eines weltweit erfolgreichen Jugendbestsellers auf seine Protagonisten und ihr Schicksal schaut. Der US-Amerikaner John Green schuf mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ einen Roman, der sich erstaunlich ehrlich, ungefiltert und stets voller Respekt einem schwierigen Sujet näherte. Den eigenen Tod als ständigen Begleiter vor Augen passen Hazel und Gus nicht in das Raster einer unschuldigen Teenager-Liebe. Und doch fühlt sich das, was beide zusammen erleben, durchaus recht ähnlich an. Regisseur Josh Boone stand vor der Herausforderung, diese einzigartige Stimmung auf den Film zu übertragen, was ihm am Ende bravourös gelingt. Seine Adaption – obwohl eigentlich eine Studioproduktion – wandelt auf den Spuren kleiner Independent-Perlen wie „Garden State“ oder „Vielleicht lieber morgen“.

So wechseln sich hinreißend komische Momente immer wieder mit melancholischen und emotional durchaus heftigen Passagen ab, in denen Hazels Erkrankung schonungslos ihren Tribut fordert. Diese Achterbahnfahrt der Gefühle und Stimmungen wirkt jedoch weder forciert noch manipulativ. Vielmehr legt Boone den dramatischen Hintergrund ganz natürlich an. Sein Film nähert sich daher bis zum Ende ohne Scheu oder politische Korrektheit Hazels und Gus’ Krebserkrankung, die schon bald als unsichtbarer Begleiter wahrgenommen und akzeptiert wird. Im Mittelpunkt stehen hier zudem weniger Krankheit oder Tod sondern die pure Lust am Leben und eine wunderbare Freundschaft, von der man nur zu gerne jeden einzelnen Augenblick festhalten würde. Seien es die kleinen Gesten zwischen Hazel und Gus – meist genügt ein Blick, um den anderen zu verstehen – oder die für alle Beteiligten aufregende Reise nach Amsterdam, wo Hazel den Autor ihres Lieblingsromans (gespielt von Willem Dafoe) zu treffen hofft, man möchte als Zuschauer keine Sekunde missen.

Den Erfolg des Films beruht neben der Regieleistung vor allem auf dem Spiel der beiden Hauptdarsteller. Shailene Woodley („The Descendants“) und Ansel Elgort empfehlen sich mit ihren Rollen als Hollywoods nächste Shootingstars. Ihre Natürlichkeit und Authentizität verhilft der Liebesgeschichte erst zu ihrer außergewöhnlichen Durchschlagskraft. Man bangt, hofft, lacht und weint mit ihnen. Eine derart intensive Nähe zwischen Leinwand und Publikum können letztlich nur wenige Schauspieler und Filme aufbauen. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erscheint wie ein seltener Glücksfall für das viel zu oft mutlose US-Kino. Es ist eine Geschichte voller universeller Themen, die sowohl Jugendliche als auch eine ältere Generation gleichermaßen ansprechen dürfte.

Marcus Wessel (programmkino.de)

PRESSESTIMMEN:

"Eine schön leichte, lebensbejahende Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Krebs-Überlebenden, mit charmanten Dialogen und viel Witz."
Brigitte

"Lakonische, absolut würdige Verfilmung von John Greens wundervollem Bestseller über eine große erste Liebe, die vielleicht die letzte sein muss."
KulturSPIEGEL

 

Website und Trailer

 

 

BESTE CHANCE
Deutschland 2014 / 102 Minuten
Regie : Marcus H. Rosenmüller
DarstellerInnen : Anna Maria Sturm, Rosalie Thomas

 

Es scheint schon eine halbe Ewigkeit her zu sein, seit sich die beiden Freundinnen Kati (Anna Maria Sturm) und Jo (Rosalie Thomass) auf der Kinoleinwand 2008 in Beste Gegend voneinander verabschiedeten. Das jahrelange Schwärmen der beiden Mädchen aus der bayerischen Provinz von "Fahrtwind und Freiheit" setzte nur Jo in die Tat um: Nach der Schule flog sie allein in die weite Welt, weil Kati irgendwie von zu Hause nicht wegkam.

Beste Chance, der dritte Film der Heimat-Trilogie von Regisseur Marcus H. Rosenmüller, die 2007 mit Beste Zeit begann, greift die Geschichte der Freundinnen fünf Jahre nach dem Abitur wieder auf. Kati und Jo haben sich seither nicht mehr gesehen – und werden es auch im ganzen Film nicht tun. Aber ihre Freundschaft hält die Geschichte zusammen, in der das Reisen endlich kein Hirngespinst mehr bleibt. Kati fliegt nämlich nach Indien, ganz spontan, trotz Prüfungsstress an der Uni, als sie auf dem Anrufbeantworter hört, dass es Jo dort nicht gutgeht. Und Jo kehrt derweil ahnungslos heim, um festzustellen, dass sich in Tandern bei Dachau kaum etwas verändert hat. Das Heimatdorf ist eine lebenslange Liebe, an der sich die Protagonisten abarbeiten.

Wehmut stellt sich ein, wenn die Geschichte typische Situationen aus den beiden Vorgängerfilmen aufgreift und fortspinnt. Immer noch ist es ein Sakrileg, die Sitzungen des Fußballvereins in der Gaststätte zu stören. Solche Reprisen entwickeln oft eine herrlich witzige Dynamik, mit welcher dem Film ein krönender komödiantischer Abschluss der Trilogie gelingt. Darüber hinaus gibt es erneut ein paar echte Gänsehautmomente. Als sich Kati und Jo einmal zumindest am Telefon begegnen, lebt ihre in den Vorgängerfilmen so wunderbar ausgemalte Freundschaft sofort wieder auf, ohne hörbare Worte, nur in flirrenden, taumelnden Großaufnahmen von Augen und Lippen. Ihre alten Kumpel Rocky (Ferdinand Schmidt-Modrow) und Toni (Volker Bruch) erhalten diesmal größere Rollen. Der immer noch in Jo verschossene Toni verliert ja nie ein Wort zu viel, aber dadurch erhält sogar sein Spruch "Passt scho" eine ungeahnte emotionale Wahrhaftigkeit. Auch Katis bärbeißiger Vater Hubert (Andreas Giebel) kommt ausführlich zum Zug. Denn er muss mit Jos Vater Walter (Heinz Josef Braun) ebenfalls nach Indien, weil im Radio von einem Terroranschlag in dem Land berichtet wird und die Töchter womöglich in Gefahr sind.

Das Bodenständige wird in den Drehbüchern von Karin Michalke, die aus dem Landstrich stammt, in dem die Trilogie spielt, mit Dialekt, Herz und frechem Humor ausgemalt. Kati, Jo, ihre Eltern und ihre Freunde sind alle sympathische Originale. Konflikte waren von Anfang an schon deswegen vorprogrammiert, weil es für jugendliche Individualität im Dorf keinen Raum gab. Dass die heimatliche Enge nun im Kontrast zu den parallelen Handlungssträngen in der Ferne inszeniert wird, erweist sich als dramaturgisch reizvoll. Rosenmüller war selbst in seiner Studentenzeit in Indien und unterlegt Katis Reiseimpressionen mit Liedern der Beatles: Die Bilder aus dem Ashram und der bunte, aber keineswegs nur schöne Trubel in den Straßen bleiben aus westlicher Sicht mit der speziellen Jugend-Nostalgie konnotiert, die aus der Flower-Power-Zeit stammt.

 

Website und Trailer


 

VIVA LA LIBERTÀ
Italien 2013 / 94 Minuten
Regie : Regie : Roberto Andò
DarstellerInnen : Toni Servillo, Valerio Mastandreo, Valeria Bruni Tedeschi

 

Enrico steigt aus: miese Umfragewerte, fiese Intrigen - der Chef der wichtigsten italienischen Oppositionspartei geht ohne ein Wort. Ein herrlich komisches Szenario hat sich Regisseur Roberto Ando für seinen Film "Viva la Liberta" ausgedacht. Der Titel des nach einem Roman Andos entstandenen Films trifft genau Enricos neues Lebensgefühl: "Es lebe die Freiheit".

Toni Servillo - für seine Rolle des nachdenklichen Lebemanns in "La Grande Bellezza" zum besten Schauspieler Europas gewählt - spielt den desillusionierten, depressiven und müden Politiker. Und dann taucht Servillo in einer Doppelrolle gleich noch einmal in der amüsanten Story auf: als Enricos Zwillingsbruder Giovanni. Den heuern die erst irritierten, dann verzweifelten Parteileute nämlich an, um Enrico zu "vertreten". Die Öffentlichkeit soll davon natürlich nichts mitbekommen - die beiden Männer sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Nur seltsam, dass Enrico sein Auftreten und seine Ansichten plötzlich komplett umgekrempelt zu haben scheint.

Während der wahre, traurige Enrico inkognito zu einer ehemaligen Geliebten nach Paris reist, blüht der exzentrische Philosoph Giovanni in seiner neuen Rolle als Politiker so richtig auf. Vor allem aber verblüfft er Parteimitglieder, Journalisten und Wahlvolk. Sein selbst erklärtes Ziel ist es, die Italiener von der Angst zu befreien. Dafür hält er skurrile Reden mit mehr oder weniger passenden Zitaten von Shakespeare bis Brecht - und hat dank seiner selbstsicheren Ausstrahlung Erfolg. Auch die deutsche Kanzlerin wagt ein Tänzchen mit diesem ungewöhnlichen, gefühlvollen Politiker. (APA)

 

Website und Trailer

 

 

IDA
Polen 2013 / 80 Minuten
Regie : Pawel Pawlikowski
DarstellerInnen : Agata Kulesza, Agata Trzebuchowska, Joanna Kulig, Dawid Ogrodnik, Adam Szyszkowski

 

Polen 1962. Die 18-jährige Novizin Anna bereitet sich auf ihr Gelübde vor. Doch bevor sie dieses ablegen darf, stellt die Äbtissin die als Waise aufgewachsene Anna vor eine überraschende Aufgabe: Sie soll ihre letzte verbleibende Verwandte treffen. Anna fährt in die Stadt zu Wanda, der Schwester ihrer Mutter, der sie noch nie begegnet ist. Das Aufeinandertreffen des behütet aufgewachsenen, religiösen Mädchens und der merkwürdig mondänen wie parteitreuen Richterin wird das Leben beider Frauen verändern.
In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern, still und intensiv, erzählt der preisgekrönte Regisseur Pawel Pawlikowski von zwei Frauen, denen das Vergessen nicht gelingt. IDA ist für den polnischstämmigen Filmemacher auch eine Beschäftigung mit seinem Geburtsland und den eigenen Wurzeln. Seine poetische wie klare filmische Annäherung an die bis heute mit Schweigen belegte Gemengelage aus Antisemitismus, Katholizismus und Kommunismus entwickelt er zu einer zu Recht ausgezeichneten Perle europäischen Filmschaffens.

__ IDA ist ein Film über Identität, Familie, Glaube, Schuld, Sozialismus und Musik. Ich wollte einen Film über die Geschichte machen, der doch nicht wie ein Geschichtsfilm wirkt; einen moralischen Film, der doch keine Lektionen erteilt; ich wollte eine Geschichte erzählen, in der jede Figur ihre eigenen Gründe hat; in der Poesie wichtiger ist als Handlung. Vor allem aber wollte ich der üblichen Rhetorik des polnischen Kinos gegensteuern. IDA zeigt Polen aus der Sicht eines Außenstehenden, der mit niemandem eine Rechnung offen hat, ein Polen, das durch persönliche Erinnerungen und Gefühle gefiltert ist, durch die Geräusche und Bilder meiner Kindheit. – Pawel Pawlikowski

__ Pawel Pawlikowski, einer der hellsten Sterne des britischen Kinos, verwendet eine monochrome Farbenpalette und ein kastenförmiges, altertümliches Format, um die Düsternis der polnischen Geschichte des 20. Jahrhunderts ebenso einzufangen wie die immer noch sprühenden Funken der Hoffnung. IDA rührt sowohl am Erbe des Holocaust als auch an der Wirklichkeit des Nachkriegskommunismus mit angemessener Trauer und einem ebenso angemessenen Hauch fatalistischen Humors. – NY Times

__ Ein kleines Juwel, zärtlich und rau, witzig und traurig, grandios in leuchtendem Monochrom gedreht: Eine Art Neo-New-Wave-Film, der etwas von klassischen polnischen Filmen hat. – The Guardian

 

Website und Trailer

 

Jugend- und Familienfilme

AMAZONIA - ABENTEUER IM REGENWALD / in 2D und 3D
Dokumentarfilm
Frankreich Brasilien 2013 / 83 Minuten
Regie: Thierry Ragobert

Alterskennzeichnung : frei ab 6 Jahren
Positivkennzeichnung der Jugendmedienkommission im BMUKK : annehmbar als Naturfilm ab 6 Jahren

Nach einem Flugzeugabsturz kann der Kapuzineraffe Saï aus seinem Käfig entkommen und begibt sich in der Wildnis des Amazonas-Dschungels auf eine außergewöhnliche Reise. In Gefangenschaft geboren und aufgewachsen, jagen ihm der riesige Regenwald und seine Bewohner gehörigen Respekt ein. Allein auf weiter Flur wagt sich das Äffchen Schritt für Schritt in die neue Freiheit vor und entdeckt dabei die großartige Artenvielfalt des größten Regenwalds der Erde. Ein wundervolles Abenteuer voller Geheimnisse, Gefahren und Herausforderungen beginnt. Im Dickicht der Natur begegnet Saï unter anderem geschmeidigen Jaguaren, hungrigen Krokodilen, gigantischen Anakondas und skurrilen Ameisenbären.
AMAZONIA nimmt uns mit in das Herz des größten Regenwaldes der Erde.
Ein Kapuzineraffe kehrt aus der Welt der Menschen in seinen natürlichen Lebensraum zurück: Mit dieser Idee gibt der renommierte französische Naturfilmer Thierry Ragobert ("Der weiße Planet") der Vielfalt und dem Zauber des brasilianischen Regenwalds ein Gesicht und seinem neuen Film AMAZONIA einen echten Star. Durch die Perspektive des Kapuzineraffen Saï erleben wir die Wunder eines grandiosen Mikrokosmos, der mit seiner überbordenden Natur und den Begegnungen, Annäherungen und Kämpfen ihrer Lebewesen ein Spiegel unserer eigenen Welt ist. Spannende Fiktion oder präzise Dokumentation? AMAZONIA ist beides: Ein unterhaltsamer, dramatischer und lustiger Abenteuerfilm verschmilzt mit der fesselnden Dokumentation eines unermesslichen Naturwunders. Gemeinsam mit Saï lernen wir die Codes eines Lebensraums kennen, der erst bedrohlich wirkt und sich schließlich als wunderbar und unendlich schützenswert erweist.
Die komplett in 3D gedrehte französisch-brasilianische Koproduktion lief 2013 auf dem Internationalen Filmfestival in Toronto und als Abschlussfilm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Dort wurde er mit dem WWF Ambiente Preis ausgezeichnet. Der Film lässt uns anhand überwältigender Bilder lachen, staunen und die große Verantwortung spüren, die wir für den Erhalt dieses Ökosystems tragen.
"Ein kleiner Affe, herrliche Tieraufnahmen, eine atemberaubende Umgebung: AMAZONIA ist Familienunterhaltung, wie man sie sich wünscht. Eine gelungene Mischung aus Fiktion und Dokumentation und ein Film, der schon jüngere Zuschauer staunen lässt ob der Wunder dieser Erde, die es zu erhalten gilt." (FBW)

www.amazonia-derfilm.de

ANTBOY
deutschsprachige Fassung
Dänemark 2013 / 77 Minuten
Regie: Ask Hasselbach
DarstellerInnen : Oscar Dietz, Nicolas Bro, Samuel Ting Graf

 

Pelle ist 12, lebt mit seinen Eltern in einer dänischen Kleinstadt und ist ein typischer Außenseiter, wie er an jeder Schule vorkommt. So unscheinbar ist er, dass ihn selbst die Klassenfieslinge links liegen lassen und lieber den Nerd Wilhelm triezen. Doch Pelle hat Mut, hilft Wilhelm und muss schnell flüchten. In einem verwunschenen Garten versteckt er sich – und wird von einer Ameise gebissen.
Am nächsten Morgen wacht er benommen auf und fühlt sich irgendwie anders. Gläser zerplatzen plötzlich in seiner Hand, Gegenstände bleiben an ihm kleben und den Sportlehrer schmeißt er problemlos auf die Matte. Das ist nicht etwa die Pubertät, sondern etwas viel Merkwürdigeres: Der Comic-Experte Wilhelm klärt Pelle auf und ist begeistert davon, nun einen Superhelden zum Freund zu haben.

Nach einigen verunglückten Kostümentwürfen ist Pelle bereit: Als Antboy wird er fortan die Stadt beschützen. Und hoffentlich das Herz der schönen Amanda (Cecilie Alstrup Tarp) gewinnen, dem beliebtesten Mädchen der Klasse, die Pelle immer übersehen hat, aber von Antboy begeistert ist. Zufälligerweise ist ihr Vater ein Industrieller, der einst einen Angestellten verärgert hat: Dr. Gaemelkra, der im Genlabor aufregende Forschungen betrieb und sich nun selbst mit einem Wirkstoff injiziert: Als Floh macht er die Gegend unsicher und entwickelt sich zum großen Rivalen von Antboy.

Ganz dem Muster klasssicher Comics und ihrer Filmversion folgend entwickelt sich „Antboy“: Der unscheinbare Held, der durch unvorhergesehene Umstände Superkräfte erhält und fortan eine Doppelexistenz lebt. Der Clou ist nun, dass diese Geschichte aus der Sicht eines 12jährigen Kindes erzählt wird, das ohnehin ein Außenseiter in der Schule ist. Geschickt vermischen Regisseur Ask Hasselbalch und seine Drehbuchautoren dabei Elemente beider Genres: Das hübsche Mädchen, dass dem Helden keine Beachtung schenkt, Freunde, die beide Seiten der Identität kennen, dazu ein gleichermaßen lustiger wie origineller Gegner.

Besonders schön aber ist, dass „Antboy“ zwar eine Superheldengeschichte erzählt, aber fast immer wie ein Kinderfilm wirkt. Keine aufwändigen Spezialeffekte setzt Hasselbach ein, kein Bombast, allein einige Zeichentrickmomente und Splitscreens, die das visuelle Element eines Comics andeuten, benutzt er. Stattdessen konzentriert er sich auf seine jungen Darsteller, die allesamt erstaunliches Talent beweisen, allen voran Hauptdarsteller Andreas Oholm, der selbst gegen einen so etablierten Schauspieler wie Nicolas Bro bestehen kann.
All das macht Ask Hasselbalchs „Antboy“ zu einem rundum gelungenen Kinderfilm, der auf höchst originelle Weise zwei Genres miteinander vermischt, die erstaunliche Ähnlichkeiten aufweisen. ( Michael Meyns / programmkino.de )

Website und Trailer

 

 


Als Geschenk für Freunde, als Mitbringsel zum Kindergeburtstag, für sich (und seine/seinen Liebste/n) :

10 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 80,00

+ 1 Gutschein á 8,00 gratis
+ 4,00 Konsumation gratis


5 Kino - Gutscheine á 8,00 = € 40,00

+ 4,00 Konsumation gratis

 

www.dilettanten.at

 

www.kulturvereingrein.at

 

www.audio-exclusive.at

 


Sollten Sie Interesse haben, das Kinoprogramm des Stadtkinos Grein regelmäßig per e-mail zugeschickt zu bekommen, so senden Sie einfach ein e-mail an :

stadtkino-grein@gmx.at


stadtkino
Grein
Horst Rohrstorfer
Kreuznerstraße 2
4360 Grein
Telefon und Fax 07268 404

est 2003 by nobbi